Soci­al Media Manage­ment

So arbei­test Du im Soci­al Media Manage­ment

Soci­al Media Mana­ger sind sozia­le und kom­mu­ni­ka­ti­ve All­roun­der, die zwi­schen ver­schie­de­nen Sprach-Wel­ten hin und her wech­seln kön­nen. Du ver­stehst Sät­ze wie „die Con­ver­si­on Rate ist mini­mal, wir benö­ti­gen mehr Orga­nic Reach und Sha­res“. Genau­so leicht geht Dir aber auch die Ansa­ge „Lol, like it, #TGIF!“ über die Tas­ten. Du bist Tex­ter, Ana­lyst und Psy­cho­lo­ge in einer Per­son.

Wäh­rend dei­ner Arbeit liegt dein Arbeits­platz vir­tu­ell näher bei den Fol­lo­wern als bei Dei­nem Chef. Das kann Spaß machen, wenn Du Bil­der, Quiz­ze oder Vide­os ver­tei­len kannst.

In der Rea­li­tät gibt es jedoch auch Situa­tio­nen, bei denen Man­che Leser durch­aus auch unan­ge­nehm oder unflä­tig sein kön­nen. Hier­von lässt Du Dich jedoch nicht aus der Ruhe brin­gen, weil Du die Ant­wor­ten der Leser nicht per­sön­lich nimmst, son­dern pro­fes­sio­nel­len Abstand hal­ten kannst.

Was macht ein Soci­al Media Mana­ger?

Die Bedeu­tung von Soci­al-Media Mar­ke­ting nimmt immer noch zu. Vie­le Unter­neh­men haben sehr ehr­gei­zi­ge Zie­le, und kla­re Unter­neh­mens­zie­le defi­niert, was sie mit Soci­al Media errei­chen wol­len. Es gibt jedoch auch klei­ne­re Unter­neh­men, die jetzt erst rich­tig begin­nen, in Soci­al Media zu inves­tie­ren. In bei­den Fäl­len kann Dei­ne Arbeits­zeit auch bis spät in die Abend­stun­den rei­chen. Dies gilt beson­ders für Arbeit­ge­ber, die rund um den Glo­bus aktiv sind.

Damit Du Spaß an die­ser Tätig­keit hast, brauchst Du also wirk­lich Lei­den­schaft für die­sen Beruf. Vor allem dann, wenn Du gro­ße Netz­wer­ke mit vie­len Fans oder Kun­den betreust. Es muss Dir Spaß machen, auch mal am Wochen­en­de oder an den Fei­er­ta­gen einen Blick auf Dein Netz­werk zu wer­fen.

Der Vor­teil an die­sen Jobs ist es, dass Du nicht zwangs­läu­fig im Büro arbei­ten musst. Du kannst auch von zuhau­se oder im Café arbei­ten. Das ein­zi­ge, was Du stän­dig im Zugriff brauchst ist dein Smart­pho­ne und/oder Tablet.

Ob Du dabei lie­ber für einen ein­zel­nes Unter­neh­men oder eine Agen­tur arbei­test, liegt an Dei­nen per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen. Wenn du in einem Unter­neh­men arbei­test, setzt du direkt die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zie­le des Unter­neh­mens für unter­schied­li­che Ziel­grup­pen um. Dabei hast Du die Auf­ga­be, die Kun­den des Unter­neh­mens auf vie­len ver­schie­de­nen Kanä­len ( Face­book, Lin­kedIn, You­Tube usw.) zu bespie­len. Wäh­rend Du Dich in einer Agen­tur eher auf einen Kanal spe­zia­li­sierst, dabei aber meh­re­re Unter­neh­men mit unter­schied­li­chen Inhal­ten betreust.

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Wie sieht der Tages­ab­lauf eines Soci­al Media Mana­gers aus?

Soci­al Media Mana­ger sind das Ver­bin­dungs­glied zwi­schen Unter­neh­mern und Usern. Sie kön­nen die Zie­le der Geschäfts­füh­rung und die Inter­es­sen der User mit­ein­an­der ver­bin­den, indem sie ihren Fokus auf ziel­grup­pen­re­le­van­te Inhal­te rich­ten und für die Ver­tei­lung die rich­ten Soci­al Media Kanä­le aus­wäh­len.

Soci­al Media dient Unter­neh­men dazu, Inter­es­sier­te und poten­zi­el­le Kun­den auf das Unter­neh­men auf­merk­sam zu machen. Die­se „Awa­reness“ erreicht man, wenn man in den rele­van­ten Sozia­len Medi­en sicht­bar ist. Der Soci­al Media Mana­ger hat die Auf­ga­be, die gewünsch­ten Ziel­grup­pen aus­fin­dig zu machen und Inhal­te zu kre­ieren, mit denen er die­se Ziel­grup­pen anspre­chen kann.

Da sich immer mehr Unter­neh­men in den Sozia­len Medi­en mit eige­nen Ange­bo­ten tum­meln, kann es für Soci­al Media Mana­ger ganz schön schwer sein, die gewünsch­ten Kenn­zah­len für die Auf­merk­sam­keit zu errei­chen. Gute Soci­al Media Mana­ger zeich­nen sich dadurch aus, dass sie in die­ser Situa­ti­on dran­blei­ben, bis sie ehr­gei­zig, plan­voll aber auch krea­tiv das gewünsch­te Ziel erreicht haben.

Aus den genann­ten Grün­den ist Soci­al Media Manage­ment eine sehr anspruchs­vol­le Auf­ga­be, die weit über „ent­spann­tes Chat­ten“ oder „auf Face­book Chil­len“ hin­aus­geht. Erfolg­rei­che Soci­al Media Auf­trit­te ent­ste­hen nie­mals zufäl­lig, son­dern set­zen sorg­fäl­ti­ge Pla­nung und Ana­ly­se vor­aus.

Soci­al Media Mana­ger erhal­ten beson­ders in Kri­sen­si­tua­tio­nen gro­ße Auf­merk­sam­keit. In so einem Fall muss die Reak­ti­on des Soci­al Media Mana­gers beson­ders schnell, intel­li­gent und reich­wei­ten­stark sein. Hier zeigt sich genau, ob ein Soci­al Media Mana­ger gutes Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und Empa­thie besitzt, ohne sich von kri­ti­schen Situa­tio­nen aus der Reser­ve locken zu las­sen.

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Hast Du das Zeug zum Soci­al Media Mana­ger?

Soci­al Media hat sich zu einem anspruchs­vol­len Beruf ent­wi­ckelt. Wäh­rend frü­her meist Prak­ti­kan­ten oder Werk­stu­den­ten mit der Betreu­ung von Face­book betraut wur­den, set­zen die Unter­neh­men bei Bewer­be­rIn­nen heu­te auf hohe Pro­fes­sio­na­li­tät. Denn Soci­al Media umfasst vie­le unter­schied­li­che Auf­ga­ben.

Damit Du Dich in die­sem Job voll auf die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Kun­den kon­zen­trie­ren kannst, bist Du ein Spe­zia­list für die rele­van­ten Soci­al Media Kanä­le (z.B. Face­book, You­tube, Insta­gram, Twit­ter usw.). Du bist Dir der stra­te­gi­schen Bedeu­tung der ein­zel­nen Kanä­le bewusst und kennst deren Tools und Beson­der­hei­ten. Damit Du die Kanä­le pro­fes­sio­nell bespie­len kannst, kannst Du sowohl Con­tent erstel­len und ver­tei­len als auch das Ver­hal­ten dei­ner Ziel­grup­pen ver­fol­gen.

Wel­che Berufs­va­ri­an­te ein­schla­gen?

Grund­sätz­lich gibt es im Bereich Soci­al Media zwei Berufs-Vari­an­ten. Ent­we­der Du arbei­test in einer Agen­tur und bist als Bera­ter für vie­le unter­schied­li­che Pro­jek­te und Unter­neh­men ver­ant­wort­lich. Oder Du bist in einem Unter­neh­men ange­stellt und sorgst „inhouse“ für die Online-Akti­vi­tä­ten Dei­nes Arbeit­ge­bers.

Bei­de Alter­na­ti­ven haben Vor- und Nach­tei­le. In einer Agen­tur kann es mehr Abwechs­lung geben, vor allem dann, wenn die Agen­tur inter­es­san­te Auf­trag­ge­ber hat. Dafür ist die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Kun­den meist schwie­ri­ger, weil ihr räum­lich von­ein­an­der getrennt seid.

In einem Unter­neh­men ist der Kon­takt zu den ande­ren Abtei­lun­gen im Hau­se näher, Du kommst bes­ser an Infor­ma­tio­nen her­an und meis­tens kön­nen bei neu­en Pro­jekt­ide­en die Ent­schei­dun­gen schnel­ler getrof­fen wer­den. Der Nach­teil ist, dass Du natür­lich an die The­men dei­nes Arbeit­ge­bers gebun­den bist. Das kann auf die Dau­er auch leicht ein­tö­nig wer­den.

Als Soci­al Media Mana­ger kannst Du auch cross­me­dia­le Kam­pa­gnen bedie­nen. Du weißt, wie man unter­schied­li­che Kanä­le mit­ein­an­der ver­bin­det und Kam­pa­gnen kanal­über­grei­fend orga­ni­siert. (Bei­spiels­wei­se kön­nen Posts auf einen Blog ver­lin­ken, der wie­der­um auf ein You­tube-Video ver­weist).

Das Tages­ge­schäft eines SMM wird von Redak­ti­ons­plä­nen und Kam­pagn­en­ter­mi­nen bestimmt, die gemein­sam mit den Kol­le­gen und der Geschäfts­füh­rung erstellt wer­den, was mit unter bedeu­ten kann, dass es har­te Dead­lines gibt. Die Qua­li­tät und der Erfolg eines Soci­al Media Mana­gers wird in vie­len Unter­neh­men und Agen­tu­ren anhand der erreich­ten Kenn­zah­len gemes­sen. Denn Du bist nicht nur da, um Fans zu bespa­ßen, son­dern hast die Auf­ga­be, kla­re Mar­ke­ting­zie­le, die Dir der Mar­ke­ting­lei­ter oder die Geschäfts­füh­rung vor­ge­ben zu errei­chen.

Bei­spiels­wei­se hast Du die Auf­ga­be, die Marke/das Pro­dukt bekannt zu machen oder den Umsatz zu stei­gern. Wie erfolg­reich Du bist, wird anhand der Con­ver­si­on-Rate oder der Zahl der Web­site-Besu­cher gemes­sen. Die­se Daten musst Du in defi­nier­ten Zeit­ab­stän­den mit Ana­ly­se-Tools her­aus­fin­den und in Form von Moni­to­ring-Berich­ten (Repor­tings) für Dei­nen Chef oder die Kun­den auf­be­rei­ten.

Jetzt Kar­rie­re­sprung

Was ver­langt der Arbeit­ge­ber von Dir?

Wenn Du her­aus­ge­fun­den hast, dass Dich der Job als Soci­al Media Mana­ger ange­spro­chen hat, dann lass uns jetzt über Dei­ne Kar­rie­re­chan­cen und die Anfor­de­run­gen, die Du erfül­len musst, spre­chen.

In den meis­ten Fäl­len suchen Unter­neh­men Bewer­ber mit einem kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­li­chem oder wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en­ab­schluss (Bache­lor). Von Vor­teil ist es natür­lich, wenn Du Dich bereits wäh­rend des Stu­di­ums mit Mar­ke­ting beschäf­tigt hast. Doch auch wenn Du kei­nen BWL-Abschluss hast, kannst Du Soci­al Media Mana­ger wer­den. In die­sem Arbeits­be­reich haben auch Absol­ven­ten mit geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en­gän­gen oder Journalismus/PR gute Chan­cen.

Tat­säch­lich ist Soci­al Media nach wie vor ein wach­sen­der Arbeits­markt, wes­halb hier auch Bewer­ber aus der klas­si­schen Wer­bung oder mit mehr­jäh­ri­ger Berufs­er­fah­rung in der Medi­en­bran­che sehr gute Chan­cen haben.

Wich­tig sind Dei­ne Lei­den­schaft für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Dei­ne Fähig­kei­ten stra­te­gisch und ana­ly­tisch zu den­ken und den­noch emo­tio­nal bei Dei­ner Ziel­grup­pe zu blei­ben. Bei einem Bewer­bungs­ge­spräch soll­test Du des­halb glaub­wür­dig dar­le­gen kön­nen, dass Du bereits Erfah­run­gen mit den unter­schied­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­len hast. Eben­so ver­schafft es Dir Bonus­punk­te, wenn Du mit prak­ti­schem Know-how und Pro­jekt­er­fah­rung glän­zen kannst.

Was Du ken­nen und kön­nen soll­test

Kanä­le

  • Face­book
  • Twit­ter
  • Flickr, Tumb­lr
  • Insta­gram
  • Pin­te­rest
  • XING
  • Lin­kedin

Spra­chen

  • Eng­lisch
  • Wei­te­re Fremd­spra­chen gern gese­hen

Programme/Software

  • Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me wie Ado­be Pho­to­shop, Ado­be Ligh­troom, Can­va
  • Insights, Ana­ly­tics, Adma­na­ger
  • Moni­to­ring-Tools wie Hootsui­te, Tweet­deck, Goog­le Ana­ly­tics…
  • CMS-Sys­te­me (Word­Press, etc.)
  • MS Office, Power­Point

Ok, klingt cool!

Ler­ne was Dir fehlt!

Du fragst Dich jetzt viel­leicht, wie man die­se Erfah­run­gen machen kann. Tat­säch­lich haben nur weni­ge Berufs­ein­stei­ger das Glück, einen Arbeit­ge­ber zu fin­den, der ihnen ein Prak­ti­kum oder eine Trai­nee-Stel­len anbie­tet. Damit Du Dir den­noch die nöti­gen Skills im Online-Busi­ness aneig­nen kannst, soll­test Du über eine zusätz­li­che beruf­li­che Wei­ter­bil­dung nach­den­ken.

Es gibt geprüf­te Aka­de­mi­en, in denen Du pro­fes­sio­nel­les Soci­al Media-Wis­sen ler­nen und in Pro­jekt­ar­bei­ten anwen­den kannst. Wenn Du als arbeits­su­chend gemel­det bist, bekommst Du die­se Aus­bil­dung völ­lig kos­ten­frei. Mit einem ent­spre­chen­dem Zer­ti­fi­kat kannst Du dann nach­wei­sen, dass Du ein Soci­al Media Exper­te bist.

Tat­säch­lich ver­än­dern sich die Trends in den Medi­en in so kur­zen Zeit­ab­stän­den, dass kei­ne Berufs­aus­bil­dung in die­sem Bereich für immer gel­ten kann. Du wirst auf Dau­er nur erfolg­reich sein, wenn Du Dich kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­bil­dest. Ein guter Soci­al Media Mana­ger hat von sich aus fort­wäh­rend das Bedürf­nis, sich auto­di­dak­tisch wei­ter zu bil­den.

Auf die­se Wei­se kannst Du Dich dann inner­halb Dei­nes Teams zum Spe­zia­lis­ten für Face­book, Insta­gram oder die Pla­nung von Kam­pa­gnen ent­wi­ckeln, damit Du nach und nach in höhe­re Posi­tio­nen und ver­ant­wor­tungs­vol­le­re Jobs auf­stei­gen kannst. Auch für die­sen Auf­stieg sind Schu­lun­gen und Semi­na­re in qua­li­fi­zier­ten Aka­de­mi­en hilf­reich.

What’s the Deal?

Dei­ne Soci­al Media Kar­rie­re

  • Ein­stei­ger

Am Anfang Dei­ner Kar­rie­re wirst Du die Ver­ant­wor­tung für ein oder zwei Soci­al Media Kanä­le über­neh­men. Dort hast Du die Auf­ga­be, Con­tent in das Con­tent Manage­ment Sys­tem zu stel­len und in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Posts zu publi­zie­ren. Meis­tens ist die­se Ein­stei­ger­po­si­ti­on auf eine bestimm­te Zeit (z.B. 6 Mona­te) befris­tet, damit Du dann in die nächs­te Stu­fe auf­stei­gen kannst.

  • Juni­or Soci­al Media Mana­ger

Wenn Du bereits eini­ge Erfah­run­gen im Soci­al Media Bereich gewon­nen hast, steigst Du zum Juni­or Mana­ger auf. Hier bekommst Du sehr schnell ein eige­nes Auf­ga­ben­ge­biet, für das Du ver­ant­wort­lich bist. Zunächst wirst Du nur klei­ne Kam­pa­gnen erstel­len. Doch nach und nach wirst Du immer mehr Ver­ant­wor­tung bekom­men und Du wirst Dei­nen Con­tent auch stra­te­gisch pla­nen.

  • Seni­or Soci­al Media Mana­ger

Der Seni­or Mana­ger beginnt in einem klei­nem Team, für das er die kom­plet­te Pla­nung für den Soci­al Media Auf­tritt eines Unter­neh­mens über­nimmt. Zu sei­nem Auf­ga­ben­be­reich gehört dann alles, was im Bereich Soci­al Media wich­tig ist. Die Arbeit beginnt beim Erstel­len der Inhal­te und reicht bis zum Moni­to­ring.

In grö­ße­ren Unter­neh­men bzw. Agen­tu­ren wirst du dich wahr­schein­lich auf einen bestimm­ten Bereich kon­zen­trie­ren, sei es ein bestimm­tes Netz­werk oder aber Stra­te­gie, Com­mu­ni­ty Manage­ment oder Kon­zep­ti­on. Die wei­te­ren Auf­ga­ben eines Mana­gers sind die Pla­nung und Umset­zung von Maß­nah­men wie Goog­le Adwords, Ban­ner­wer­bung und Co. Da hier noch Ana­ly­se­fä­hig­kei­ten und Stra­te­gie­kon­zep­te not­wen­dig sind. Fer­ner wird von einem Seni­or Mana­ger Bud­get­ver­wal­tung und ‑Ver­tei­lung erwar­tet.

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Ver­dienst­mög­lich­kei­ten als Soci­al Media Mana­ger

Da der Berufs­be­reich Soci­al Media Mana­ger noch nicht so eta­bliert ist, gibt es auch kei­ne defi­nier­ten Berufs­be­schrei­bun­gen. Es gibt vie­le Quer­ein­stei­ger, die unter­schied­li­che Fähig­kei­ten mit­brin­gen. Je nach Auf­ga­ben­be­reich und Unter­neh­men kann das Gehalt dann sehr unter­schied­lich aus­fal­len.

  • Ein­stiegs­ge­halt

Im Ver­hält­nis zu ande­ren Beru­fen mit einem wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chem Stu­di­en­ab­schluss ist das Gehalt im Soci­al Media Bereich eher nied­rig. Wer jedoch aus dem geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Bereich kommt, wird eher am obe­ren Ende mit der Ver­gü­tung ange­sie­delt sein.

Natür­lich hängt das Gehalt auch davon ab, ob Du Dich in einem jun­gen Start­up oder einem gro­ßen Kon­zern bewirbst. Das Ein­stiegs­ge­halt liegt im Durch­schnitt bei 2.300 bis 2.800 € im Monat. Es hängt natür­lich davon ab, wel­che Skills und Qua­li­fi­ka­tio­nen Du mit­bringst. (Eine drei­mo­na­ti­ge Fort­bil­dung, die dir anschlie­ßend ein höhe­res Ein­stiegs­ge­halt ermög­licht, kann sich auf die­se Wei­se schnell bezahlt machen).

  • Gehalt als Juni­or Soci­al Media Mana­ger

Grund­sätz­lich gilt, dass das Gehalt eines Soci­al Media Mana­gers in der Regel nur in Rela­ti­on zu sei­nen Berufs­er­fah­run­gen und der Anzahl sei­ner erfolg­reich durch­ge­führ­ten Kam­pa­gnen stei­gen wird. Da der Bedarf an Fach­kräf­ten im Soci­al Media Bereich nach wie vor steigt, kannst Du davon aus­ge­hen, dass Du als Juni­or Mana­ger durch­schnitt­lich 3.000 € brut­to im Monat ver­die­nen wirst.

  • Gehalt als Seni­or Soci­al Media Mana­ger

Wer sich kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­bil­det und wich­ti­ge Pro­jek­te erfolg­reich abge­schlos­sen hat, kann sein Gehalt bis auf 5.000 € brut­to im Monat brin­gen. Die­se Gehalts­klas­se gilt vor allem in gro­ßen Unter­neh­men und Agen­tu­ren, in denen meh­re­re Soci­al Media Mana­ger arbei­ten. Zum Auf­ga­ben­be­reich des Seni­or Mana­gers gehört dann nicht nur die Pla­nung und Pro­jekt­lei­tung von Kam­pa­gnen, son­dern auch die Team­füh­rung und Per­so­nal­ver­ant­wor­tung.

Wer noch höher hin­aus will, für den besteht die Chan­ce, den Soci­al Media Bereich zu ver­las­sen und die Gesamt­ver­ant­wor­tung für alle Online-Akti­vi­tä­ten eines Unter­neh­mens zu über­neh­men.

 

Kar­rie­re Über­blick im Soci­al Media Manage­ment

Berufs­be­zeich­nun­gen: Soci­al Media Mana­ger, Soci­al Media Mar­ke­ting Mana­ger, Soci­al Media Redak­teur
Stu­di­um BWL, Mar­ke­ting, Medi­en­wis­sen­schaft, Pro­jekt­ma­nage­ment, Ger­ma­nis­tik
Quer­ein­stei­ger Medi­en­bran­che, Aus­bil­dung im kauf­män­ni­schen Bereich
Work-Life-Balan­ce 45 – 55 Arbeits­stun­den pro Woche (Viel­be­schäf­tigt)
Ein­stiegs­ge­halt 27.000 – 32.500  €/Jahr
Spit­zen­ver­die­ner 60.000 €/Jahr

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