E‑Commerce Manage­ment

So arbei­test Du im E‑Commerce

Ver­käu­fer im Inter­net (E‑Commerce Mana­ger) brau­chen zwei Stand­bei­ne. Zum einen brau­chen Sie soli­de Kennt­nis­se über die tech­ni­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Beson­der­hei­ten von Online-Shop-Soft­ware. Sie wis­sen, wie man die­se Shops befüllt, wie man Ver­kaufs­fun­nel pro­gram­miert, das Ver­hal­ten der Kun­den im Inter­net trackt oder die Con­ver­si­on-Raten kon­trol­liert und opti­miert. Dies ist das tech­ni­sche Stand­bein.

Doch min­des­tens genau­so wich­tig ist Dein Ver­kaufs­ta­lent. Wäh­rend Du die tech­ni­schen Skills rela­tiv ein­fach dazu­ler­nen kannst, brauchst Du per­sön­lich Lust am Ver­kau­fen und eine posi­ti­ve Aus­strah­lung, durch die Du den Wunsch bei Dei­nen Kun­den weckst, frei­wil­lig bei Dir zu kau­fen. Als erfah­re­ner Ver­käu­fer weißt Du, dass Du das nur errei­chen kannst, weil Du fach­lich gut drauf bist, und genau Bescheid dar­über weißt, was Du da im Ange­bot hast.

„Moment mal“, wirst Du jetzt viel­leicht den­ken. „Wir reden hier doch über Online-Mar­ke­ting, da habe ich doch gar kei­nen direk­ten Kon­takt zu mei­nen Kun­den, son­dern kom­mu­ni­zie­re über das Inter­net mit ihnen…“ Das ist rich­tig! Doch gera­de des­halb, weil Du Dei­nen Kun­den nicht direkt gegen­über­stehst, musst Du beson­ders viel Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und Ver­käu­fer­qua­li­tä­ten haben, damit Dei­ne Fähig­kei­ten auch durch die Web­sei­te, E‑Mail und  Shop hin­durch bei den Käu­fern ankom­men.

Du trans­for­mierst qua­si  Dei­ne natür­li­chen Ver­kaufs­qua­li­tä­ten in die digi­ta­len Medi­en. Du sprichst durch das Inter­net hin­durch, per­sön­lich mit Dei­nen Kun­den. Damit Dir das gelingt, bist Du ein sehr kom­mu­ni­ka­ti­ver Typ, dem das Ver­kau­fen leicht­fällt.

Ok, klingt cool!

Wenn Du also im Her­zen ein Sales-Typ bist, und Dich die hohen Mar­gen im Ver­kauf rei­zen, dann bie­tet Dir das wei­te Feld des E‑Commerce enorm vie­le Chan­cen und Mög­lich­kei­ten. Du kannst in vie­le ver­schie­de­ne Bran­chen und Pro­jek­te ein­tau­chen. E‑Commerce Mana­ger oder Sales Mana­ger küm­mern sich um den Inter­net Auf­tritt von Fir­men. Sie mana­gen, füh­ren und opti­mie­ren den Online Shop und Online Han­del.

Gleich­zei­tig arbei­ten sie eng mit der Logis­tik zusam­men und küm­mern sich um Rekla­ma­tio­nen. Du bist also, je nach Grö­ße des Unter­neh­mens, in dem Du anheu­erst, Ver­käu­fer, Markt­for­scher und Ver­kaufs­lei­ter in einer Funk­ti­on.

Bevor Du die­se anspruchs­vol­le Auf­ga­be inne­hast, wirst du jedoch vie­le unter­schied­li­che Auf­ga­ben­be­rei­che durch­lau­fen. Dei­ne Posi­tio­nie­rung im E‑Commerce ist stark von Dei­ner bis­he­ri­gen Berufs­er­fah­rung und den hin­zu­ge­won­ne­nen Skills abhän­gig (die sich wie in allen Beru­fen im Online-Mar­ke­ting fort­wäh­rend ver­än­dern).

In der Pra­xis bist Du als E‑Commerce Mana­ger gene­rell für den Auf­tritt eines Unter­neh­mens im digi­ta­len Markt ver­ant­wort­lich. Dazu arbei­test Du zum einen dar­an, den Absatz des aktu­el­len Waren­an­ge­bots zu opti­mie­ren. Gleich­zei­tig hast Du auch immer ein Auge dar­auf, wel­che wei­te­ren Funk­tio­nen Du für Dei­ne Kun­den in die Web­sei­te inte­grie­ren kannst, wie der Shop wei­ter aus­zu­bau­en ist oder wie Du wei­te­re Markt­ni­schen erschlie­ßen kannst.

Jetzt zur Qua­li­fi­zie­rung

 

Was macht ein E‑Commerce Mana­ger?

Die Deut­sche Über­set­zung von „E‑Commerce“ lau­tet elek­tro­ni­scher Han­del. Dein gan­zes Han­deln ist also dar­auf aus­ge­rich­tet mehr Umsatz für Dein Unter­neh­men im Inter­net zu gene­rie­ren. Als E‑Commerce Mana­ger bist Du ver­ant­wort­lich für den ganz­heit­li­chen Web­auf­tritt Dei­nes Unter­neh­mens.

Für die­se Manage­ment­auf­ga­be brauchst Du Kennt­nis­se aus dem Online Mar­ke­ting, damit Du den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zwi­schen Web­de­sign, Con­tent Crea­ti­on, Con­tent Mar­ke­ting und der Sales-Abtei­lung koor­di­nie­ren kannst und Dein Shop nach und nach an Qua­li­tät gewinnt. Kam­pa­gnen, Ver­kaufs­ak­tio­nen und die Gestal­tung des Waren­an­ge­bo­tes müs­sen mit der Mar­ke­ting­ab­tei­lung aber auch mit der Soci­al Media-Abtei­lung oder dem Team, das Anzei­gen bei Goog­le schal­tet, abge­stimmt wer­den.

In gewis­ser Wei­se bist Du als E‑Commerce Mana­ger das Bin­de­glied zwi­schen der Mar­ke­ting Abtei­lung und dem Ver­trieb. Außer­dem obliegt Dir die Auf­sicht der Logis­tik. Es hängt von den Pro­duk­ten und dem Lie­fer­um­fang ab, ob Dein Unter­neh­men die im Shop bestell­ten Pake­te selbst auf die Rei­se schickt, oder ob Ihr Dropship­ping (d.h. einen exter­nen Dienst­leis­ter beauf­tragt) betreibt.

In Unter­neh­men, die allei­ne Infor­ma­ti­ons­pro­duk­te ver­kauft, kann die Logis­tik auch dar­in bestehen, den Kun­den den Zugang zu einer Cloud-Platt­form frei­zu­schal­ten oder Dei­nen Kun­den auto­ma­ti­siert Datei­en zuzu­schi­cken. Du siehst, hier ist die Begriff „Logis­tik“ sehr weit gefasst. Wie auch immer – Dei­ne Auf­ga­be als E‑Commerce Mana­ger wird auch dar­in bestehen, den rei­bungs­lo­sen Ver­sand von Pro­duk­ten an Dei­ne Kun­den zu orga­ni­sie­ren.

Die Haupt­auf­ga­be ist jedoch, dass der Shop opti­mal läuft. Vie­le Unter­neh­men ver­ste­hen ihren Online-Auf­tritt bis­lang nur als „digi­ta­les Schau­fens­ter“ in dem sie ihr Ange­bot prä­sen­tie­ren. Es ist jedoch abzu­se­hen, dass der direk­te Ver­kauf (d.h. die direk­te Trans­ak­ti­on von Pro­duk­ten und Ein­nah­men über das Inter­net) in Zukunft auch bei klei­ne­ren Unter­neh­men in hohem Maße zuneh­men wird.

Das heißt nicht, dass hier jedes Unter­neh­men einen eige­nen Shop betreibt. Vie­le Unter­neh­men lagern den Ver­kauf von ihren Pro­duk­ten auch an gro­ße Platt­for­men aus. Der bekann­tes­te ist natür­lich AMAZON. Aber auch Hotels, Taxi­un­ter­neh­men oder Restau­rants stel­len ihr Ange­bot auf gro­ße Por­ta­le. In die­sem Fall fällt Dir als E‑Com­mer­ce-Mana­ger auch die Pfle­ge und Abwick­lung von Ver­käu­fen über die­se Por­ta­le zu.

Ler­ne was Du brauchst

Fort­ge­schrit­te­ne E‑Commerce Mana­ger ent­wi­ckeln und lei­ten auch Affi­lia­te-Ver­käu­fe und Net­work-Mar­ke­ting Stra­te­gi­en für Ihre Unter­neh­men.

Damit Dein Shop im Inter­net zur Pre­mi­um-Klas­se gehört, braucht es fort­wäh­ren­de Ver­bes­se­run­gen, die den Kun­den ein immer bes­se­res Ein­kau­fen ermög­li­chen. Dazu gehö­ren z.B. Rekla­ma­ti­ons­sys­te­me, Erfah­rungs- und Bewer­tungs-Tools von Kun­den, Zah­lungs­funk­tio­nen, Daten­schutz, Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen usw. Sei Dir sicher, wenn Du im E‑Commerce Han­del arbei­test, wird es jeden Monat neue Auf­ga­ben geben, die Du hier zu lösen hast.

Inner­halb Dei­nes Teams steigst Du vom Assis­ten­ten zum Juni­or und schließ­lich zum Seni­or Mana­ger auf. Je nach Hier­ar­chie­stu­fe trägst Du zusätz­li­che Ver­ant­wor­tung für den Umsatz, die Markt­durch­drin­gung, Bud­gets, Lie­fer­qua­li­tät und Per­so­nal­ver­ant­wor­tung.

Um das Bud­get ein­zu­hal­ten machst Du Dir Gedan­ken über Kos­ten­sen­kung, neue Soft­ware oder das Lager­ma­nage­ment. Für die Markt­durch­drin­gung hast Du ein Auge auf den Wett­be­werb (Online und Off­line), Du ver­folgst Markt-Trends mit Goog­le und sorgst dafür, dass Dei­ne Pro­duk­te Key­word-opti­miert in den Shop ein­ge­stellt wer­den.

Als guter Ver­käu­fer weißt Du natür­lich, dass der wah­re Wert eines Kun­den (Custo­mer Value) erst durch eine Lang­zeit­be­zie­hung ent­steht. Ein Kun­de, der schon ein­mal gekauft hat, wird wahr­schein­lich auch ein zwei­tes Mal kau­fen.

Aus die­sem Grund hast Du ein Sys­tem (Custo­mer Rela­ti­ons­hip Manage­ment) zur Ver­fü­gung, mit dem Du mit Dei­nen Kun­den fort­wäh­rend in Bezie­hung bleibst. Hier fal­len Dir immer wie­der neue Argu­men­te (d.h. Gewinn­spie­le, Geburts­tags­über­ra­schun­gen, Jubi­lä­en usw. ) ein, mit wel­chen Ange­bo­ten Du Dei­nen Kun­den­stamm noch ein­mal in den Shop locken kannst.

Damit Du für die­se Aktio­nen, die im E‑Commerce natür­lich digi­tal abge­wi­ckelt wer­den, genü­gend Hand­lungs­mög­lich­kei­ten hast, brauchst Du gutes Know-how für das Online Mar­ke­ting, E‑Mail Mar­ke­ting und Ver­ständ­nis für Soci­al Media. Wenn Du die­ses Wis­sen zusätz­lich zu Dei­nem gewach­se­nen kauf­män­ni­schen Know-how drauf hast, dann bist Du bes­tens für den E‑Commerce Mana­ger prä­pa­riert.

What’s the Deal?

 

Wie sieht der Tages­ab­lauf eines E‑Commerce Mana­gers aus?

Es hängt auch hier wie­der viel davon ab, in was für einem Unter­neh­men Du arbei­test. Als Ein­stei­ger in den E‑Commerce wirst Du vor­ran­gig für „Dei­nen Shop“ ver­ant­wort­lich sein. D.h. Du ach­test dar­auf, dass das aktu­el­le, im Lager vor­han­de­ne Ange­bot mit den rich­ti­gen Prei­sen in die Daten­bank ein­ge­tra­gen wird.

Du schreibst Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, damit sich die Kun­den über Dein Ange­bot infor­mie­ren kön­nen. Dabei ach­test Du dar­auf, dass Dei­ne Pro­duk­te (auch wenn sie von ande­ren Shops ange­bo­ten wer­den) nicht mit dem glei­chen Text bewor­ben wer­den.

Goog­le erkennt, ob Du ein­fach nur die Pro­dukt­be­schrei­bung des Her­stel­lers kopierst und auf Dei­ne Web­sei­te stellst, oder ob Du Dir die Mühe machst, eige­ne Wor­te für Dein Ange­bot zu fin­den. Natür­lich müs­sen Dei­ne Pro­dukt­be­schrei­bun­gen SEO-opti­miert sein, damit Dei­ne Kun­den auch über orga­ni­schen Traf­fic zu Dei­nem Shop gelan­gen.

Was muss ich jetzt tun?

 

  • Juni­or Mana­ger

Als Juni­or Mana­ger machst Du Dir über­haupt  Gedan­ken dar­über, wie Du Traf­fic auf Dei­nen Shop len­ken kannst. Wenn Du Glück hast, dann gibt es in Dei­nem Unter­neh­men eine eige­ne Abtei­lung, die Dir bei der Schal­tung von Ban­nern und Anzei­gen unter die Arme grei­fen kann. Wenn Du jedoch in einem rela­tiv klei­nen Unter­neh­men arbei­test, dann wird die­se Auf­ga­be bei Dir lie­gen.

Hier musst Du dann ver­su­chen ein eige­nes Bud­get für Wer­be­maß­nah­men zu erhal­ten, mit dem Du dann Dein Ange­bot bewer­ben kannst. Die ande­re Mög­lich­keit sind Posts in Dei­nen Soci­al Media Kanä­len. Unter Umstän­den liegt es dann eben­falls in Dei­nem Auf­ga­ben­be­reich, coo­le Pro­dukt­bil­der (z.B. im Tex­til­be­reich oder Kos­me­tik) auf Insta­gram zu publi­zie­ren.

Um die Kun­den­zu­frie­den­heit Dei­ner Kun­den zu mes­sen, ste­hen Dir unter­schied­li­che Tools zur Ver­fü­gung. Übli­che Kenn­zah­len (KPIs), die für Dich wich­tig sind hei­ßen Kun­den­zu­frie­den­heit, Kun­den­bin­dung und Kun­den­loya­li­tät. Sie haben direk­ten Ein­fluss auf das Image und die Ver­trau­ens­wür­dig­keit dei­nes Shops.

Da das Ver­hal­ten von Kun­den, gera­de im B2C-Seg­ment (Kon­su­mer-Bereich), sehr unbe­re­chen­bar ist, wird es fort­wäh­rend Dei­ne Auf­ga­be sein, Dei­ne Auf­merk­sam­keit auf das Ver­hal­ten Dei­ner Kun­den zu rich­ten. Bei­spiels­wei­se wie oft sie auf den Sei­ten Dei­ner Wett­be­wer­ber sur­fen, wel­che Trends von Influ­en­cern vor­aus­ge­sagt wer­den und wel­che Key-Words aktu­ell beson­ders häu­fig gesucht wer­den.

Je bes­ser und schnel­ler Du das Ver­hal­ten Dei­ner Ziel­grup­pe auf dem Moni­tor hast, des­to schnel­ler und bes­ser kannst Du Dei­ne Markt­kom­mu­ni­ka­ti­on an die neu­en Trends anpas­sen.

Als Juni­or Mana­ger über­nimmst Du auch ers­te Ver­ant­wor­tung in der Team­füh­rung. Viel­leicht sind Dir ein paar Assis­ten­ten zuge­ord­net, die Dir hel­fen Dei­nen Job zu erle­di­gen. In man­chen Fäl­len kannst Du in der Rol­le des Juni­or Mana­gers auch schon Ver­bes­se­run­gen im Shop (z.B. Kun­den Emp­feh­lun­gen oder Kom­men­ta­re) koor­di­nie­ren und Wer­be­kam­pa­gnen (z.B. Schul­an­fang) pla­nen und kom­mu­ni­zie­ren.

Wahr­schein­lich wirst Du als Juni­or Mana­ger bereits Umsatz­pro­vi­sio­nen bei Dei­ner Gehalts­ver­hand­lung ein­pla­nen kön­nen. Denn wie in allen Ver­triebs­struk­tu­ren wirst Du auch hier beson­ders belohnt, wenn Du beson­ders erfolg­reich arbei­test.

 

  • Seni­or Mana­ger

Der Seni­or Mana­ger im E‑Commerce hat „das gro­ße Gan­ze“ im Blick. Dazu gehört sowohl die Ver­triebs­ab­tei­lung zu Koor­di­nie­ren, die Inter­net-Tech­no­lo­gie (Daten­bank, CRM, Shop-Cloud-Soft­ware), der Bericht an die Geschäfts­füh­rung und auch die Mar­ke­ting­stra­te­gie.

Die­se wie­der­um ist das Ergeb­nis einer sorg­fäl­ti­gen Markt- und Wett­be­werbs­ana­ly­se, der Kon­sum­for­schung und des Waren­an­ge­bo­tes (Pro­duk­ti­on oder Ein­kauf). Alle Vor- und Nach­tei­le wer­den in einer SWOT-Ana­ly­se zusam­men getra­gen und dann zu einer opti­ma­len Posi­tio­nie­rung des Shops aus­ge­wer­tet.

Wie in allen Online Akti­vi­tä­ten wird auch Dein Arbeits­all­tag von Audits, Moni­to­ring und Reports bestimmt sein. Es ist im Online Mar­ke­ting üblich, die Arbeit in auf­ein­an­der­fol­gen­de Pro­jek­te zu unter­tei­len, um defi­nier­te Ter­mi­ne ver­ab­re­den zu kön­nen, bis wann wel­che Per­son, wel­che Auf­ga­ben und wel­che Zie­le zu errei­chen hat. Der Umgang mit Pro­jekt­ma­nage­ment-Soft­ware ist also eben­so wich­tig wir der Umgang mit Finanz­buch­hal­tung- und ERP-Sys­te­men (Enter­pri­se Res­sour­ce Plan­ning).

 

Dei­ne Auf­ga­ben als E‑Commerce Mana­ger

  • Auf­bau­en und Opti­mie­ren eines Online Shops
  • Moni­to­ring (Con­ver­si­on, Umsatz)
  • Stei­ge­rung der User Expe­ri­ence (z.B. mit Hil­fe von Rekla­ma­ti­ons­ver­fah­ren, Bewer­tungs-Tool, Emp­feh­lungs-Tools)
  • Aus­bau der Shop-Funk­tio­nen (z.B. Bezahl­funk­tio­nen)
  • Opti­mie­rung bestehen­der Markt­an­tei­le, Kos­ten­sen­kung
  • Ein­füh­ren inno­va­ti­ver Ide­en im Online Bereich
  • Koor­di­na­ti­on von Mit­ar­bei­tern
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on mit ande­ren Abtei­lun­gen
  • Finanz­ma­nage­ment, Kun­den­ma­nage­ment
  • Lager­ma­nage­ment, Logis­tik
  • Über­wa­chung von Ver­kaufs­pro­zes­sen
  • Sicher­stel­len der Lie­fer­qua­li­tät
  • Bud­get­ver­ant­wor­tung
  • Sor­ti­ment­aus­wahl
  • Fül­len von Daten­ban­ken mit Pro­dukt­be­schrei­bun­gen,
  •  Pro­dukt­an­ge­bot

What’s the Deal?

 

Hast Du das Zeug zum E‑Commerce Mana­ger?

Als E‑Commerce Mana­ger schaffst Du Mehr­wert für den Kun­den im Inter­net und erwei­terst für das eige­ne Unter­neh­men den Markt, indem Du kom­mer­zi­el­le Inter­net­auf­trit­te und E‑Shops planst und betreibst. Du ach­test dar­auf, die­se kon­stant wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und an neue Ent­wick­lun­gen anzu­pas­sen. Viel­mehr ver­stehst Du Dich selbst als Ver­bin­dungs­glied und als Mitt­ler zwi­schen den Abtei­lun­gen Mar­ke­ting, Web­de­sign, Con­tent und Netz­werk­tech­nik.

Du unter­stützt die klas­si­schen Auf­ga­ben des Mar­ke­tings und des Ver­triebs durch inno­va­ti­ve Inter­net­lö­sun­gen. Regel­mä­ßig tele­fo­nierst und kon­tak­tierst Du den Waren­ein­kauf, das Lager und die Ver­sand­ab­tei­lung. Gleich­zei­tig bist Du inno­va­tiv und opti­mierst die User-Expe­ri­ence, bei­spiels­wei­se durch Rekla­ma­ti­ons­sys­te­me oder siche­re­re Zah­lungs­ab­wick­lung. Bei all Dei­nem Han­deln steht bei Dir immer der Kun­den im Mit­tel­punkt.

Als E‑Commerce Mana­ger bist Du nahe bei Dei­ner Ziel­grup­pe und kannst Dich gut in die Bedürf­nis­se und Wün­sche Dei­ner Kun­den hin­ein­ver­set­zen.

Dir fällt es leicht, mit Kol­le­gen aus ande­ren Abtei­lun­gen zu kom­mu­ni­zie­ren, weil Du dich auch in ihre Arbeits­ab­läu­fe und Pro­zes­se hin­ein­den­ken kannst. Du weißt, dass im Online-Mar­ke­ting ein durch­ge­hen­der Daten­fluss durch alle Abtei­lun­gen herrscht.

Des­halb ist es wich­tig, dass alle vor- und nach­ge­ord­ne­ten Abtei­lun­gen wis­sen, was Du planst und tust. Du denkst ver­netzt und bist offen, lern­fä­hig, fle­xi­bel. Du bist in der Lage, dich schnell an Ver­än­de­run­gen anzu­pas­sen. Eigent­lich gibt es kaum mehr einen Job, bei dem nicht gute Eng­lisch­kennt­nis­se von Dir ver­langt wer­den.

Du hast ein Blick für Zah­len und Lust Dich in moder­ne Ana­ly­se­tools ein­zu­ar­bei­ten. Dazu gehört seit neu­es­ter Zeit auch der Ein­satz von Machi­ne Lear­ning Tools und die Aus­wer­tung von Big­Da­ta.

Wel­che Posi­ti­on und wel­che Auf­ga­ben Du mit Dei­nen bis­he­ri­gen Erfah­run­gen errei­chen kannst, hängt in star­kem Maße von der Unter­neh­mens­grö­ße, der den Pro­duk­ten und der Bran­che ab, in der Du Dich bewirbst.

Jetzt Kar­rie­re­sprung

 

Was ver­langt der Arbeit­ge­ber von Dir?

Hast Du fest­ge­stellt, dass Dir das Feld des E‑Commerce gefal­len wür­de, dann lass uns jetzt über Qua­li­fi­ka­tio­nen und Kennt­nis­se spre­chen, die Arbeit­ge­ber in die­sem Berufs­feld von Bewer­bern erwar­ten.

Die meis­ten Arbeit­ge­ber ver­lan­gen ein Stu­di­um der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten (Bache­lor) oder einen Mas­ter Abschluss. Von beson­de­rem Vor­teil ist es, wenn Du bereits Modu­le im E‑Commerce dazu belegt hast. Auch Absol­ven­ten der Stu­di­en­fä­cher Mar­ke­ting, Infor­ma­tik, BWL, Wirt­schafts­in­for­ma­tik oder Logis­tik wer­den von Arbeit­ge­bern in Erwä­gung gezo­gen. (Zusätz­li­che Wei­ter­bil­dungs­mo­du­le aus dem Bereich prak­ti­sches Online-Mar­ke­ting Soci­al Media, Con­tent-Mar­ke­ting, CRM und Shop-Soft­ware erhö­hen Dei­ne Ein­stel­lungs­chan­cen.)

Aber auch mit einer kauf­män­ni­schen Aus­bil­dung hast Du gute Start­mög­lich­kei­ten für eine Kar­rie­re als E‑Commerce Mana­ger. Bei einer kauf­män­ni­schen Aus­bil­dung kannst Du eben­falls Dei­ne Bewer­bungs­chan­cen durch Fort- und Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten stei­gern. Bei­spiels­wei­se durch  Modu­le aus dem Bereich E‑Commerce, Kun­den­bin­dung, Zah­lungs­ver­kehr oder Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Per­so­nal­füh­rung.

In Dei­nem Berufs­all­tag als E‑Commerce Mana­ger wirst Du mit vie­len Kol­le­gen aus ande­ren Abtei­lun­gen zusam­men arbei­ten, wes­halb gera­de Kom­mu­ni­ka­ti­on und Team­fä­hig­keit zu Dei­nen Stär­ken gehö­ren soll­ten. Gute Kennt­nis­se in Eng­lisch und MS Office gel­ten als Stan­dard­an­for­de­rung.

Mehr Infor­ma­ti­on, bit­te

 

Was Du ken­nen und kön­nen soll­test

Skills

  • Erfah­run­gen im Ver­kauf
  • Sales Know-how und Ver­ständ­nis für die Custo­mer Jour­ney
  • Erfah­rung mit E‑Commerce Soft­ware (z.B. Sho­pi­fy, Woo­Com­mer­ce)
  • Pro­jekt­ma­nage­ment
  • Ana­ly­se­fä­hig­keit und Inter­pre­ta­ti­on von Zah­len und Sta­tis­tik
  • Tes­ten und Opti­mie­ren von Web­sei­ten

Wei­te­re Kom­pe­ten­zen

  • Fremd­spra­chen­kennt­nis­se (Eng­lisch + eine wei­te­re Fremd­spra­che wäre von Vor­teil)
  • Bereichs­über­grei­fen­des Den­ken
  • Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit
  • Stress­re­sis­tenz
  • Detail­treue und Per­fek­tio­nis­mus
  • Ehr­geiz und Ziel­stre­big­keit
  • Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit
  • Fle­xi­bi­li­tät und Lern­fä­hig­keit

Ler­ne was Dir fehlt!

Im Berufs­le­ben hat man nie wirk­lich aus­ge­lernt. Die Online Welt ist sehr schnell­le­big und ver­än­dert sich stän­dig. Daher soll­te es für jeden im eige­nen Inter­es­se sein, sich regel­mä­ßig wei­ter zu bil­den.

Da die Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten eines E‑Commerce Mana­gers sehr umfang­reich sind und je nach Unter­neh­men vari­ie­ren, gibt es kein ein­heit­li­ches Berufs­bild. Den­noch gibt es ein paar Basics, die alle Arbeit­ge­ber ver­lan­gen. Die­se kannst Du durch eine kom­pri­mier­te Fort­bil­dung in ein paar Wochen ler­nen. Du als Kauf­mann wirst wis­sen, dass cle­ver getrof­fe­ne Inves­ti­tio­nen auf die Dau­er einen höhe­ren ROI (Return on Invest) erzie­len.

Wie viel ROI bringt es Dir, wenn Du auf Anhieb in eine höhe­re Posi­ti­on ein­ge­stellt wirst und von Anfang an 500 /Monat mehr ver­dienst? Eine Fort­bil­dung kann sich über die zeit sehr schnell bezahlt machen. Zumal lässt sich eine sol­che Fort­bil­dung zum Bei­spiel durch einen Bil­dungs­gut­schein för­dern, ja unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen sogar bis zu 100%.

In einer spe­zi­el­len Fort­bil­dun­gen für E‑Commerce Mana­ger lernst Du grund­le­gen­de Kennt­nis­se, sowie tech­ni­sches Spe­zi­al­wis­sen. Auf den gelern­ten Grund­la­gen lässt sich indi­vi­du­ell auf­bau­en. So wären bei­spiels­wei­se anschlie­ßen­de Wei­ter­bil­dun­gen im Bereich Logis­tik mög­lich.

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Dei­ne Kar­rie­re als E‑Commerce Mana­ger

  • Ein­stei­ger

Als Ein­stei­ger im Bereich E‑Commerce gehört es vor­ran­gig zu Dei­nen Auf­ga­ben den Web­auf­tritt oder Online-Shop Dei­nes Unter­neh­mens zu pfle­gen und zu aktua­li­sie­ren. Du wirst neue Pro­duk­te ein­bau­en, Pro­dukt­be­schrei­bun­gen schrei­ben, ers­ten Kun­den­kon­takt über die Web­sei­te mana­gen und auf Kun­den­an­fra­gen reagie­ren.

  • Juni­or

Als Juni­or im E‑Commerce fal­len Dir bereits erst Auf­ga­ben des Bud­get und Shop Manage­ments zu.  Zu Dei­nen Auf­ga­ben gehört die Opti­mie­rung von Wer­be­kam­pa­gnen gemein­sam mit der Mar­ke­ting Abtei­lung, das Shop Manage­ment und das Pla­nen neu­er Kam­pa­gnen zur z.B. Pro­dukt­ein­füh­rung.

  • Seni­or

Als Seni­or E‑Commerce Mana­ger gehört es zu Dei­nen Auf­ga­ben, Ver­kaufs­stra­te­gi­en zu erar­bei­ten, Pro­dukt­prä­sen­ta­tio­nen zu mana­gen, Con­trol­ling von Ver­kaufs­zah­len und das Pro­jekt­ma­nage­ment mit Kun­den und Part­nern. Du führst Teams in ver­schie­de­nen Abtei­lun­gen und mit ver­schie­de­nen Auf­ga­ben­fel­dern. Du arbei­test mit der Logis­tik zusam­men, wes­halb auch Dienst­rei­sen in Dein Auf­ga­ben­pro­fil fal­len kön­nen, um aus­län­di­sche Part­ner und Zulie­fe­rer zu besu­chen.

 

Ver­dienst­mög­lich­kei­ten im E‑Commerce

Als E‑Commerce Mana­ger ver­dienst Du im Ver­gleich zu ande­ren Kol­le­gen im Online Mar­ke­ting über­durch­schnitt­lich gut. Das Gehalt ist abhän­gig von der Grö­ße des Unter­neh­mens, der Bran­che und dem Erfolg des Unter­neh­mens.

Als Berufs­ein­stei­ger kannst Du mit einem Gehalt rech­nen, dass sich zwi­schen 45.000€ und 56.000€ im Jahr bewegt. Mit der Dau­er der Berufs­er­fah­rung steigt das durch­schnitt­li­che Gehalt auf 50.000–85.000€ im Jahr. Abhän­gig von Grö­ße des Unter­neh­mens und der Art der ver­kauf­ten Pro­duk­te kann das Gehalt bis auf einen Spit­zen­ver­dienst von 150.000€ im Jahr anstei­gen. In vie­len Unter­neh­men ent­hält das Gehalt eine Erfolgs­pro­vi­si­on, sodass die Höhe des Ein­kom­mens direkt von Dei­nen eige­nen Leis­tun­gen abhän­gig ist.

Jetzt Kar­rie­re­sprung

 

Dei­ne Kar­rie­re im E‑Commerce im Über­blick

Berufs­be­zeich­nun­gen: E‑Commerce Exper­te, E‑Commerce Mana­ger, Sales Mana­ger, Pro­jekt­ma­na­ger E‑Commerce, E‑Commerce Pro­duct Mana­ger, E‑Commerce Expan­si­on Mana­ger
Stu­di­um BWL, Mar­ke­ting, Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten, Wirt­schafts­in­for­ma­tik, Infor­ma­tik, Logis­tik
Quer­ein­stei­ger Aus­bil­dung im kauf­män­ni­schen Bereich
Work-Life-Balan­ce 40 – 50 Arbeits­stun­den pro Woche
Ein­stiegs­ge­halt 45.000 – 56.000 €/Jahr
Spit­zen­ver­die­ner 150.000 €/Jahr

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