Con­tent Crea­ti­on

So arbei­test Du in der Con­tent Crea­ti­on

Con­tent Crea­ti­on — Ohne Bil­der, Ton und Tex­te wäre das Inter­net nichts ande­res als eine Daten­bank. Es ist der krea­ti­ve Con­tent, der den Men­schen immer wie­der neue Lust macht, auf Ent­de­ckungs­rei­se zu gehen. Egal ob Unter­hal­tung oder Infor­ma­ti­on – das Inter­net ist Markt­platz, Schau­fens­ter, Ver­kaufs­pro­spekt, Gale­rie, Bil­der­buch, Nach­rich­ten­ka­nal und Kon­zert­saal in einem. Es sind die Künst­ler und Indi­vi­dua­lis­ten, die immer wie­der Uni­ka­te und Inno­va­tio­nen erschaf­fen.

Aus die­sem Grund haben die Krea­ti­ven einen sehr wich­ti­gen Anteil an der Qua­li­tät jeder Inter­net­prä­senz von Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen. Wenn Du her­aus­ge­fun­den hast, dass Du in einem Gebiet beson­ders krea­tiv bist, dann wirst Du irgend­wo im Inter­net auch die Kun­den fin­den, die Dei­ne Arbeit wert­schät­zen.

 

Was macht ein Con­tent Crea­tor?

Wenn Du Dich mit Dei­nen Fähig­kei­ten in das Online Mar­ke­ting bege­ben willst, dann soll­test Du Dir vor allem klar dar­über sein, dass es sich in die­sem Bereich um MARKETING han­delt. Das bedeu­tet für Dich, dass Dei­ne Arbeit einem vor­ge­ge­be­nen Zweck dient. Dein Text soll Men­schen zum Kauf ani­mie­ren, Dei­ne Gra­fik soll Neu­gier wecken, Dein Video soll die Kun­den­bin­dung ver­stär­ken.

Aus die­sem Grund muss Dir klar sein, dass Du mit Dei­nen Fähig­kei­ten nicht ganz frei agie­ren kannst, son­dern an har­ten Ver­kaufs­zah­len, Click- und Con­ver­si­on-Raten gemes­sen wirst. Es geht im Mar­ke­ting nicht dar­um beson­ders „schö­ne“ Fotos zu machen, son­dern bei bestimm­ten Ziel­grup­pen Auf­merk­sam­keit zu wecken und Geld zu ver­die­nen. Nichts ande­res.

Ler­ne was Du brauchst

Die­se Erkennt­nis ist für man­chen Berufs­ein­stei­ger hart. Wenn Du Dich jedoch mit die­ser Tat­sa­che abge­fun­den hast, dann ste­hen Dir tat­säch­lich vie­le krea­ti­ve Mög­lich­kei­ten offen. In kei­nem ande­ren Medi­um kannst Du mit Dei­ner Arbeit eine so gro­ße Reich­wei­te erzie­len. Du kannst Dich mit Kol­le­gen in Kali­for­ni­en oder Mum­bai aus­tau­schen – in Echt­zeit. Du kannst jeden Tag neue Apps, Pro­gram­me und Effek­te aus­pro­bie­ren. Der Besuch in Inter­net­fo­ren ver­schafft Dir vie­le neue Ide­en und Erkennt­nis­se. Du kannst jeden Tag etwas neu­es hin­zu­ler­nen – und Dein Wis­sen mit ande­ren tei­len.

Häu­fig wer­den Con­tent Crea­to­ren mit Con­tent Mana­gern ver­wech­selt. Dies ist jedoch nur am Anfang der Kar­rie­re. Wäh­rend Con­tent Mana­ger im Lau­fe Ihrer Kar­rie­re ler­nen, Con­tent zu pla­nen, ver­tei­len und zu orga­ni­sie­ren, kon­zen­trie­ren sich Con­tent Crea­to­ren auf bestimm­te Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren, die sie immer tie­fer durch­drin­gen und dadurch immer neue Mög­lich­kei­ten fin­den, ihren Ide­en Aus­druck zu ver­lei­hen.

Ihre Hand­werks­zeug besteht dem­nach aus Grafik‑, Bild­be­ar­bei­tungs- und Video-Schnitt Pro­gram­men. Pho­to­shop, Inde­sign oder Ado­be Ligh­troom sind abso­lu­te Basics, die jeder Con­tent Crea­tor beherr­schen muss.

Im Inter­net kom­men dann, je nach Arbeits­be­reich wei­te­re Skills dazu. Man­che spe­zia­li­sie­ren sich auf Sounds und gehen in Rich­tung Ton­tech­nik, wäh­rend ande­re eher zum Blog­gen nei­gen und ihr Talent im Schrei­ben von Blog­bei­trä­gen aus­le­ben. Einen gro­ßen Stel­len­wert haben Gra­fi­ker und Desi­gner. Sie haben die Auf­ga­be, für eine opti­ma­le Gestal­tung von Web­sei­ten und einem rei­bungs­lo­sen Funk­tio­nie­ren von inter­ak­ti­ven Web­sei­ten, Spie­len oder Shops zu sor­gen.

Ob Du als Con­tent Crea­tor lie­ber für einen ein­zel­nes Unter­neh­men oder eine Agen­tur arbei­test, liegt an Dei­nen per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen. In der Pra­xis wer­den die Ein­stei­ger in fast allen Unter­neh­men ein­ge­setzt um You­Tube-Vide­os zu erstel­len oder Fotos auf Insta­gram zu pos­ten. Häu­fig haben sie dabei einen Kol­le­gen neben sich sit­zen, der genau die glei­che Arbeit macht, sich aber als Con­tent Mana­ger bezeich­net.

Vie­len Unter­neh­mern ist der Unter­schied zwi­schen Con­tent Manage­ment und Con­tent Crea­ti­on nicht ganz klar, wes­halb auch die Stel­len­aus­schrei­bun­gen nicht immer ein­deu­tig for­mu­liert wer­den. Wenn Du Dir hier einen Job suchen willst, dann soll­test Du ganz genau nach­fra­gen, was Dein poten­zi­el­ler Arbeit­ge­ber tat­säch­lich von dir erwar­tet. Man­cher Crea­tor fühlt sich völ­lig miss­ver­stan­den, wenn sei­ne Arbeit anschlie­ßend dar­aus besteht, Fotos von einem Foto-Stock nach Insta­gram zu kopie­ren.

Dei­ne wah­ren Talen­te sind des­halb eher in einem gro­ßen Unter­neh­men gefragt, wo Du in einer eige­nen Con­tent Crea­ti­on – Abtei­lun­gen arbei­test und hier bei­spiels­wei­se das Design für die Web­sei­te Dei­nes Unter­neh­men erar­bei­test.

Die meis­ten Krea­ti­ven gehen jedoch in die Agen­tur-Sze­ne. Hier haben sie die Auf­ga­be, für Kun­den ganz neue Designs, Bil­der, Logos, Web­sei­ten oder Vide­os zu ent­wer­fen.

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Wie sieht der Tages­ab­lauf eines Con­tent Crea­tors aus?

Con­tent Crea­to­ren sind das Ver­bin­dungs­glied zwi­schen Inhalt und Inter­net. Im Online Mar­ke­ting ent­wi­ckelt das Manage­ment bestimm­te Con­tent Stra­te­gi­en mit dem Ziel, das Ver­hal­ten der Inter­ne­tuser zu steu­ern.

Auf­merk­sam­keit erre­gen, Kun­den infor­mie­ren, sie zu qua­li­fi­zie­ren und letzt­end­lich zum Kauf­ab­schluss zu füh­ren sind wich­ti­ge Zie­le, die mit Hil­fe von Con­tent erreicht wer­den sol­len. Für die Umset­zung der Stra­te­gie wer­den die Themen/Inhalte stra­te­gisch geplant. Wer bekommt wann, wel­che Infor­ma­ti­on und mit wel­cher Emo­tio­na­li­tät sol­len die­se Inhal­te ver­brei­tet wer­den?

Die­se Pla­nung wird von Con­tent-Mana­gern und Online-Mar­ke­ting-Mana­gern gemacht. Sie legen fest, wel­che Inhal­te zu pro­du­zie­ren sind und wann sie ver­öf­fent­licht wer­den sol­len. Dann suchen sie sich die ent­spre­chen­den For­ma­te, mit denen sie die­se Inhal­te ver­tei­len kön­nen. Das musst Du Dir wie eine Jacke vor­stel­len, die den Inhal­ten über­ge­zo­gen wird. Bei­spiels­wei­se soll Kun­den mit­ge­teilt wer­den, dass Kin­der genü­gend Schlaf brau­chen, damit sie in der Schu­le bes­ser ler­nen kön­nen. Dann ist die­se Infor­ma­ti­on der Inhalt. Dann legt der Con­tent-Mana­ger noch die Tona­li­tät des Inhalts fest (ermah­nend, beru­hi­gend, bera­tend…), mit der die Ziel­grup­pe ange­spro­chen wer­den soll.

Erst ganz am Schluss wird fest­ge­stellt, ob die­se Bot­schaft als Blog­text, als Trick­film oder mit Hil­fe einer Info-Gra­fik ver­teilt wer­den soll. Das For­mat ist dann das Trans­port­mit­tel. Aus die­ser Per­spek­ti­ve kannst Du Dir Dei­ne Auf­ga­be als Schnei­der vor­stel­len, der für jede Infor­ma­ti­on das pas­sen­de Kos­tüm fin­det.

Ok, klingt cool!

Gute Con­tent Crea­to­ren zeich­nen sich dadurch aus, dass sie sich sowohl in Con­tent Mana­ger als auch in die Emp­fän­ger die­ser Infor­ma­tio­nen hin­ein­ver­set­zen kön­nen. Sie ver­su­chen, die Moti­va­ti­on der Arbeit­ge­ber mit den Emo­tio­nen der Ziel­grup­pe gestal­te­risch in Ein­klang zu brin­gen.

Aus den genann­ten Grün­den ist Con­tent Crea­ti­on eine sehr anspruchs­vol­le Auf­ga­be, die weit über „Gra­fik Design“ oder „Blog­gen“ hin­aus­geht. Erfolg­rei­che Inter­net-Auf­trit­te ent­ste­hen nie­mals zufäl­lig, son­dern set­zen sorg­fäl­ti­ges Pla­nen, detail­lier­te Arbeit und das gewis­se Extra an Indi­vi­dua­li­tät vor­aus.

 

Hast Du das Zeug zum Con­tent Crea­tor?

Ein­stei­ger

Als Ein­stei­ger wirst Du nur klei­ne Snip­pets, Clips oder Memes erzeu­gen. Man­che Con­tent Crea­to­ren üben sich auch im Blog­gen oder Copy­wri­ting, wäh­rend ande­re Han­dy­cam-Vide­os schnei­den und Hin­ter­grund­mu­sik dar­un­ter legen. Ein wach­sen­der Markt für Con­tent Crea­to­ren ist der Pod­cast. Zu Beginn wirst Du also dicht mit Kol­le­gen aus dem Soci­al Media Bereich oder Con­tent Mar­ke­ting zusam­men­ar­bei­ten. Hier besteht Dei­ne Auf­ga­be vor­ran­gig dar­in, genü­gend tages­ak­tu­el­le Inhal­te zu erstel­len.

Juni­or

Wenn Du dich im Lau­fe der Zeit wei­ter­ent­wi­ckelst und Erfah­run­gen im Bereich Con­tent Crea­ti­on gesam­melt hast, wirst Du dich spe­zia­li­sie­ren. Ent­we­der gehst Du in den Bereich Schrei­ben oder schlägst die Lauf­bahn in Rich­tung Influ­en­cer ein.

Die meis­ten wer­den sich für den Bereich Digi­tal Con­tent Crea­ti­on ent­schei­den.

DCC (Digi­tal Con­tent Crea­ti­on) ist ein sehr anspruchs­vol­ler Beruf. Hier hast Du die Auf­ga­be mul­ti­me­dia­le Inhal­te zu erstel­len. Unter die­sem wei­ten Begriff wer­den die ver­schie­dens­ten Tech­no­lo­gi­en zusam­men­ge­fasst.

Ganz all­ge­mein wird unter DCC ver­stan­den, dass Du gra­fi­sche Pro­duk­te mit Hil­fe von Com­pu­tern erstellst. Da die­se Arbeit sehr krea­tiv ist, wirst Du als Fach­kraft im DCC als Artist bezeich­net.

Auf der Juni­or Ebe­ne kannst Du schon mal für die Ein­hal­tung des pro­fes­sio­nel­len Cor­po­ra­te Iden­ti­ty (CI) Dei­nes Unter­neh­mens zustän­dig sein. Oder Du arbei­test als Assis­tent für den Art Direc­tor Dei­ner Agen­tur.

Seni­or

Als Artist auf dem Seni­or Level lei­test Du Film­pro­duk­tio­nen (Film und Visual­ef­fec­ts,…), Video­pro­duk­tio­nen (Cut­ting, Com­po­si­t­ing und Visual­ef­fec­ts) oder Com­pu­ter­gra­fik-Pro­jek­te (Ren­de­ring, Model­lie­rung, Ligh­t­ing). Vie­le kom­men auch bei der Ent­wick­lung von Com­pu­ter­spie­len unter.

Du hast recht, die­se Berei­che haben nur indi­rekt mit Online-Mar­ke­ting zu tun, aber der Über­gang ist vor allem im neu­en Mar­ke­ting, das auch mit Aug­men­ted- oder Vir­tu­al Rea­li­ty arbei­tet, flie­ßend.

What’s the Deal?

 

Was ver­langt der Arbeit­ge­ber von Dir?

Wenn Du her­aus­ge­fun­den hast, dass Dich der Job als Con­tent Crea­tor ange­spro­chen hat, dann lass uns jetzt über Dei­ne Kar­rie­re­chan­cen und die Anfor­de­run­gen, die Du erfül­len musst, spre­chen.

Wenn du bereits ein Stu­di­um an der Film­hoch­schu­le oder an der Kunst­aka­de­mie abge­schlos­sen hast, dann geht es hier für Dich nicht mehr dar­um, her­aus­zu­fin­den, wel­che Gra­fik-Pro­gram­me Du ler­nen musst.

Dann brauchst du viel­leicht eher etwas Nach­hil­fe im Bereich Con­tent Mar­ke­ting Manage­ment, um die Logik zu ver­ste­hen, wann und war­um wel­che Medi­en­in­hal­te ins Inter­net gestellt wer­den.

Falls Du jedoch aus dem Soci­al Media Bereich kommst, und Dich schon ganz gut im Inter­net Mar­ke­ting aus­kennst, dann soll­test Du als Con­tent Crea­tor unbe­dingt zusätz­li­che Kennt­nis­se in der Bild­be­ar­bei­tung, Tex­ten fürs Web und Word­Press vor­wei­sen kön­nen.

Da die Con­tent Crea­to­ren so unend­lich ver­schie­de­ne Kunst­rich­tun­gen ver­fol­gen kön­nen, gibt es hier kei­ne ein­heit­li­chen Ein­gangs­vor­aus­set­zun­gen. Du musst bei Dei­ner Bewer­bung bloß dar­an den­ken, dass die Unter­neh­men meis­tens sehr genaue Vor­stel­lun­gen davon haben, wel­chem Con­tent For­mat sie den Vor­rang ein­räu­men. Pod­cast, You­Tube Blog oder Face­book? Hier musst du sehen, wie viel Erfah­run­gen Du bereits gesam­melt hast.

Jetzt Kar­rie­re­sprung

Auch wenn du Dei­ne Arbeit vor­ran­gig unter künst­le­ri­schem Aspekt ver­stehst. Wich­tig sind Dei­ne Lei­den­schaft für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Dei­ne Fähig­kei­ten stra­te­gisch und ana­ly­tisch zu den­ken und den­noch emo­tio­nal bei Dei­ner Ziel­grup­pe zu blei­ben. Bei einem Bewer­bungs­ge­spräch soll­test Du des­halb glaub­wür­dig dar­le­gen kön­nen, dass Du bereits Erfah­run­gen mit den unter­schied­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­len hast. Eben­so ver­schafft es Dir Bonus­punk­te, wenn Du mit prak­ti­schem Know-how und Pro­jekt­er­fah­rung glän­zen kannst.

Du fragst Dich jetzt viel­leicht, wie man die­se Erfah­run­gen sam­meln kann. Tat­säch­lich haben nur weni­ge Berufs­ein­stei­ger das Glück, einen Arbeit­ge­ber zu fin­den, der ihnen ein Prak­ti­kum oder eine Trai­nee-Stel­len anbie­tet. Damit Du Dir den­noch die nöti­gen Skills im Online-Busi­ness aneig­nen kannst, soll­test Du über eine zusätz­li­che beruf­li­che Wei­ter­bil­dung nach­den­ken.

Es gibt geprüf­te Aka­de­mi­en, in denen Du pro­fes­sio­nel­les Con­tent Crea­ti­on-Know-how ler­nen und in Pro­jekt­ar­bei­ten anwen­den kannst. Wenn Du als arbeits­su­chend gemel­det bist, bekommst Du die­se Aus­bil­dung völ­lig kos­ten­frei. Mit einem ent­spre­chen­dem Zer­ti­fi­kat kannst du dann nach­wei­sen, dass Du ein Con­tent Crea­tor bist.

Tat­säch­lich ver­än­dern sich die Trends in den Medi­en in so kur­zen Zeit­ab­stän­den, dass kei­ne Berufs­aus­bil­dung in die­sem Bereich für immer gel­ten kann. Du wirst auf Dau­er nur erfolg­reich sein, wenn Du Dich kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­bil­dest. Ein guter Con­tent Crea­tor hat von sich aus fort­wäh­rend das Bedürf­nis, sich auto­di­dak­tisch wei­ter zu bil­den.

Auf die­se Wei­se kannst Du Dich dann inner­halb Dei­nes Teams zum Spe­zia­lis­ten für Vide­os, Fotos oder Blog­gen ent­wi­ckeln. Damit Du nach und nach in höhe­re Posi­tio­nen und unab­hän­gi­ge­re und krea­ti­ve­re Posi­tio­nen auf­stei­gen kannst. Auch für die­sen Auf­stieg sind Schu­lun­gen und Semi­na­re in qua­li­fi­zier­ten Aka­de­mi­en hilf­reich.

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Was Du ken­nen und kön­nen soll­te

Kanä­le

  • Face­book
  • Twit­ter
  • Goog­le+
  • Insta­gram
  • Pin­te­rest
  • XING
  • Lin­kedin

Spra­chen

  • Eng­lisch
  • Wei­te­re Fremd­spra­chen gern gese­hen

Programme/Software

  • Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me wie Ado­be Pho­to­shop, InDe­sign, Can­va
  • Moni­to­ring-Tools wie Hootsui­te, Tweet­deck, Goog­le Ana­ly­tics,…
  • Con­tent Manage­ment Sys­te­me  (CMS)  z.B. Word­Press Typo3
  • Micro­soft Office
  • HTML
  • Flash, JAVA

Was muss ich jetzt tun?

Dei­ne Kar­rie­re als Con­tent Crea­tor

Am Anfang Dei­ner Kar­rie­re wirst Du die Ver­ant­wor­tung für ein oder zwei Soci­al Media Kanä­le über­neh­men. Dort hast Du die Auf­ga­be, Con­tent in das Con­tent Manage­ment Sys­tem zu stel­len und in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Posts zu publi­zie­ren. Meis­tens ist die­se Ein­stei­ger­po­si­ti­on auf eine bestimm­te Zeit begrenzt, bevor Du dann zu wei­te­ren grö­ße­ren Auf­ga­ben berei­chen wei­ter qua­li­fi­ziert bist.

Mit stei­gen­der Erfah­rung wirst Du meh­re­re Kanä­le gleich­zei­tig betreu­en kön­nen und eige­ne Con­tent Stra­te­gi­en skiz­zie­ren kön­nen bzw. eige­ne Ver­ant­wor­tung für die Pro­duk­ti­on von Con­tent über­neh­men. Du wirst Con­tent gemein­sam mit dem Art Team pla­nen und stra­te­gisch auf die Ziel­grup­pe und die Qua­li­fi­zie­rungs­pro­zes­se von Kun­den anpas­sen. Hier ent­schei­det sich in Dei­ner Kar­rie­re-Lauf­bahn, ob Du lie­ber in die Pro­duk­ti­on oder doch lie­ber in das Mana­gen von Con­tent gehen möch­test.

Hast Du ein­mal gefun­den, wor­auf Du Dich spe­zia­li­sie­ren möch­test, steht es Dir frei Art Direc­tor einer Abtei­lung in einer Agen­tur oder eines Unter­neh­mens zu wer­den oder doch lie­ber Artist, der Vide­os, Sounds, Fotos oder ande­re Medi­en pro­du­ziert. Vie­le begin­nen hier ihre Selbst­stän­dig­keit als Artist. Natür­lich kannst Du aber auch als Artist fest für ein Unter­neh­men oder eine Agen­tur arbei­ten. In bei­den Fäl­len bist Du an Auf­trä­ge von Kun­den gebun­den, hast aber je nach dem mehr Frei­hei­ten in Dei­ner künst­le­ri­schen Gestal­tung.

Als Art Direc­tor in einem Unter­neh­men oder einer Agen­tur managst Du Con­tent-Stra­te­gi­en, planst Kam­pa­gnen und Inhal­te, ent­wirfst Wer­be­spots und Pla­ka­te, Tickets, Pos­ter und Web­auf­trit­te. Du arbei­test eng mit der IT Abtei­lung, der Mar­ke­ting Abtei­lung und dem Ver­trieb zusam­men, wäh­rend Du gleich­zei­tig zwi­schen dem Design Anspruch der Geschäfts­lei­tung und der Ziel­grup­pe ver­mit­telst.

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Ver­dienst­mög­lich­kei­ten als Con­tent Crea­tor

Con­tent Crea­to­ren haben es in jeder Bran­che schwer. Wer sich als Künst­ler in den Online Mar­ke­ting Bereich begibt, hat das Pro­blem, dass sei­ne Arbeit sel­ten von Kunst­kri­ti­kern, son­dern von tech­ni­schen Daten wie Klicks, und Likes bewer­tet wird. Du kannst noch so viel Lei­den­schaft in Dei­ne Blog­bei­trä­ge ste­cken, wenn sie nicht genü­gend „gelik­ed“  wer­den, wirst Du es schwer haben, bei Dei­nem Arbeit­ge­ber viel Gehalt dafür zu bekom­men. Egal, wie gut Dein Bei­trag ist. Die­se Hür­de haben alle Künst­ler, die sich in den Bereich kom­mer­zi­el­le Con­tent Pro­duk­ti­on bege­ben.

Ein­stiegs­ge­halt

Con­tent Crea­tor stei­gen bei rund 32.000 € pro Jahr in das Berufs­feld Online Mar­ke­ting ein. Hier haben sie die Auf­ga­be, für die regel­mä­ßi­ge Befül­lung von Soci­al Media Kanä­le zu sor­gen. Bei­spiels­wei­se für mit­rei­ßen­de Fotos auf Insta­gram, ori­gi­nel­le Vide­os auf You­Tube oder klu­ge und lesens­wer­te Blog­bei­trä­ge. Wäh­rend Dei­ne Kol­le­gen aus dem Soci­al Media Mar­ke­ting eher spon­tan und fle­xi­bel auf die aktu­el­len Anfor­de­run­gen reagie­ren, hast Du mehr Zeit, Dei­ne Arbeit zu pla­nen und ent­wi­ckeln. Den­noch stehst Du unter Ter­min­druck, denn dem Abtei­lungs­lei­ter ist wich­ti­ger, dass Du die vor­ge­ge­be­nen Ter­mi­ne ein­hältst, als dass das letz­te Pixel rich­tig sitzt.

Der zwei­te gro­ße Arbeits­be­reich (vor allem für Gra­fi­ker und Desi­gner) liegt in der gra­fi­schen Gestal­tung von Web­sei­ten, Web­shops und Print-Pro­duk­tio­nen (wahr­schein­lich PDFs und e‑Books).

Gehalt als Juni­or Con­tent Crea­tor

Das Durch­schnitts­ge­halt liegt, laut einer Stu­die von Step­stone, bei 36.600 € / Jahr. Pro­fis mit mehr­jäh­ri­ger Berufs­er­fah­rung kön­nen zu einem Jah­res­ge­halt bis zu 41.500 € kom­men.

Die meis­ten Jobs für Con­tent Crea­tor wer­den in den gro­ßen Agen­tu­ren benö­tigt. Aus die­sem Grund wer­den die meis­ten Stel­len in den Städ­ten Mün­chen, Ber­lin und Ham­burg aus­ge­schrie­ben.

Selb­stän­di­ger Con­tent Crea­tor

Wer sich kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­bil­det und wich­ti­ge Pro­jek­te erfolg­reich abge­schlos­sen hat, steht irgend­wann vor der Fra­ge, ob er sich mit sei­nen Fähig­kei­ten nicht selb­stän­dig machen soll­te.

Als selb­stän­di­ger Künst­ler, Gra­fi­ker, Foto­graf oder Wer­be­tex­ter (Copy­wri­ter) ste­hen Dir natür­lich ganz ande­re Ver­dienst­mög­lich­kei­ten offen. Du lebst davon, dass Dei­ne Arbei­ten ech­te Uni­ka­te sind, die es nur bei Dir zu kau­fen gibt. Damit Du die­sen Schritt jedoch erfolg­reich gehen kannst, benö­tigst du zwei Vor­aus­set­zun­gen

  1. Exper­ten­wis­sen in Dei­nem Fach­ge­biet (am bes­ten in einer kla­ren Nischen­po­si­tio­nie­rung)
  2. Fach­wis­sen, wie Du Dei­ne Kunst im Inter­net pro­fes­sio­nell publi­zie­ren und ver­kau­fen kannst.

Das Know-how für bei­de Vor­aus­set­zun­gen kannst Du Dir in einer zusätz­li­chen Wei­ter­bil­dung aneig­nen. Wuss­test Du, dass jeder Arbeit­neh­mer Anspruch auf Bil­dungs­gut­schei­ne hat, die ihm ermög­li­chen, wich­ti­ges Fach­wis­sen kos­ten­frei an zu eige­nen?

Wenn Du also ein (frei­schaf­fen­der) Künst­ler bist, der sich fort­bil­den will, um im Inter­net neue Ver­dienst­mög­lich­kei­ten zu fin­den, dann soll­test Du Dich unbe­dingt über das Ange­bot von ent­spre­chen­den Aka­de­mi­en infor­mie­ren, die das nöti­ge Inter­net-Know-how nahe­brin­gen.

Ok, klingt cool!

 

Dei­ne Con­tent Crea­ti­on Kar­rie­re im Über­blick

Berufs­be­zeich­nung: Con­tent Crea­tor, Artist, Mar­ke­ting Con­tent Crea­tor, Con­tent Editor/Editorial Mar­ke­ting Mana­ger, Bran­ded Con­tent Edi­tor, Online Con­tent Edi­tor, Con­tent Pro­du­cer, Redak­teur, Digi­tal Desi­gner oder Medi­en­ge­stal­ter, Online-Redak­teur, Digi­tal Com­mu­ni­ca­ti­on Spe­cia­list, Medi­en-Desi­gner
Stu­di­um Musik, Gra­fik Design, Foto­gra­phie, Film­hoch­schu­le, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaf­ten, Ger­ma­nis­tik, Kunst­ge­schich­te,
Quer­ein­stei­ger Medi­en­bran­che, Blog­ger, Foto­gra­fen, Gra­fik Desi­gner
Work-Life-Balan­ce 40 – 45  Arbeits­stun­den pro Woche (nor­mal)
Ein­stiegs­ge­halt 30.000 – 32.500  €/Jahr
Spit­zen­ver­die­ner 42.000 €/Jahr

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